Burg-Gymnasium
Bad Bentheim

Smartphones in den Händen von Kindern – ein informativer Elternabend

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„So selbstverständlich wie Gas, Strom und Wasser" – so lautete das Motto eines Vortrags zur Nutzung des Smartphones, den Frau Andrea Herzog, Jugendschützerin des Kreises, am Abend des 12. März vor der interessierten Elternschaft der Klasse 5c hielt. Ebenso anwesend waren die Medienscouts – dies sind Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen, die in der von Frau Anita Huisjes und Frau Dr. Nina Greiwe-Strehle geleiteten gleichnamigen AG tätig sind und im Umgang mit derartigen Medien speziell geschult werden – und deren AG-Leiterin, Frau Huisjes.
Ausgangspunkt für diesen außergewöhnlichen Elternabend waren Streitigkeiten zwischen einigen Schülern der 5c, die bei der Nutzung des allgemein beliebten und praktischen WhatsApp entbrannt waren. So hatte die engagierte Elternvertreterin der Klasse, Frau Dr. Hanselle, kurzerhand die Mitarbeiterin des Jugendamtes dazu eingeladen, die Eltern der Klasse über den Umgang mit WhatsApp sowie weiteren sozialen Medien, wie etwa Youtube, Facebook, Instagram, zu informieren. So erhielten die Zuhörerinnen und Zuhörer einen sehr informativen und hilfreichen Überblick sowohl über die Vorteile, aber auch Nachteile der Smartphone-Nutzung von Kindern und Jugendlichen. Es wurde zum einen deutlich, welch hohen Stellenwert für die heutige Jugend das Smartphone einerseits besitzt – es fungiere u.a. als „Infozentrale, Navi, Unterhaltungsmedium, Statussymbol" und sei unverzichtbar für die soziale Teilhabe. Andererseits aber seien die zahlreichen „Gefahren" der Nutzung, wie etwa Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten, Darstellung von Gewalt, Kostenfallen, Fakenews usw., oftmals nicht ausreichend bekannt.
So erhielten die Zuhörer neben zahlreichen Informationen zu derartigen Fragestellungen auch Tipps für besonders hilfreiche Internetseiten sowie zusätzliches Informationsmaterial in Form von Flyern. Wir danken Frau Herzog ganz herzlich für ihr Engagement und würden uns freuen, sie auch zukünftig am BGB begrüßen zu dürfen – gerne auch vor einem größeren Publikum.

(Annette Poppenborg, Anita Huisjes)